Pacman online spielen - Klein, gelb und verfressen

Fragt man Menschen nach den ersten Videospielen, an die sie sich erinnern können, erhält man neben der Nennung von “Pong” mindestens genauso oft die Antwort “Pac-Man”, obwohl selbiges erst 1980 und damit rund acht Jahre später erschien als die stark simplifizierte Ping-Pong-Umsetzung. Pac-Man ist einer der großen Klassiker der Videospiel-Geschichte, den auch heute noch jedes Kind kennt.

Entstehung von Pacman

Pac-Man wurde bei der damals wie heute populären, japanischen Spieleschmiede Namco (heute Namco Bandai Games) von dem jungen Entwickler Tōru Iwatani entworfen. Er und sein neunköpfiges Team begannen im April 1979 mit der Arbeit. Am Anfang stand die Idee, irgendein Spiel zum Thema “Essen” zu machen. Hier hat auch der Name Pac-Man seinen Ursprung. Der japanische Name des Spiels lautet Pakkuman, was eine Abwandlung des dortigen Slang-Ausdrucks paku-paku taberu war. Mit diesem Ausdruck bezeichnete man damals die geöffnete Mundbewegung beim Essen und die schmatzenden Geräusche, die dabei entstehen.

Ein weiterer Grund für die Bezeichnung war die Tatsache, dass die Spielfigur einem Hockey-Puck ähnelte. Die Entwickler betonten zwar immer wieder, dass der Pac-Man visuell an eine Pizza, bei der bereits ein Stück fehlt, angelehnt ist, gaben jedoch später zu, dass das nur die halbe Wahrheit war. Der Charakter war nämlich außerdem an das japanische Schriftzeichen, das “Mund” bezeichnet, angelehnt. Im Wesentlichen waren von diesem die Ecken abgerundet worden.

Schon damals versuchte man bei der Entwicklung von Pac-Man mit Mädchen und Frauen neue Spielergruppen zu erschließen. Die hauptsächliche Zielgruppe für Arcadespiele waren damals Jungen und Teenager. Man wollte vor allem Mädchen vor die Bildschirme locken, die damals kaum spielten, indem man Elemente wie den Irrgarten und auf ihre Art niedliche Monster als Gegner einbaute.

Ein Teil des Spielkonzepts beruht außerdem auf der Comic- und Cartoonfigur Popeye, der Spinat isst, um schnell stark zu werden. Genau so muss der Pac-Man Lebenspunkte fressen, um stark zu bleiben und gegen die Gespenster eine Chance zu haben.

International bekannt wurde das Spiel, als es 1980 von Midway für den nordamerikanischen Markt veröffentlicht wurde. Dabei wurden auch die Grafiken verändert und der Schwierigkeitsgrad erhöht, um den Gewohnheiten der dortigen Spielerschaft zu entsprechen.

Das Spielprinzip von Pacman

Der gleichnamige Protagonist des Spiels Pac-Man versucht in einem Labyrinth möglichst alle Punkte und Früchte zu fressen und wird dabei von Gespenstern verfolgt. Hat er alle Punkte zu sich genommen, kommt er in das nächste Level. Die vier Verfolger heißen Blinky, Pinky, Inky und Clyde. Sobald Pac-Man von einem dieser Gegner berührt wird, verliert er ein Leben. Sind alle Leben aufgebraucht, endet das Spiel und man muss von vorne beginnen - früher gleichbedeutend damit, wieder eine Münze einwerfen zu müssen.

In der Nähe der Ecken des Irrgartens sind vier größere und blinkende Energiepunkte, die Pac-Man für kurze Zeit in die Lage versetzen, die Geister zu fressen. Diese ändern während dieser Phase ihre Farbe auf Dunkelblau, kehren um und sind meist etwas langsamer unterwegs. Hat Pac-Man ein Gespenst gefressen, wandern dessen Augen wieder in die Mitte und das Monster erscheint erneut. Fangen blaue Gegner an zu blinken, heißt das, dass die Fressphase von Pac-Man gleich vorbei ist. Je weiter man im Spiel vorrückt, desto kürzer wird der Zeitraum, in dem Pac-Man stärker ist als seine Gegner bis er schließlich auch nach dem Fressen von Energiepunkten keine Chance mehr hat. Interessant ist, dass jedes Gespenst seine eigene Strategie hat, Pac-Man zu erwischen.

Der Tunnel am rechten und linken Bildschirmrand führt auf die jeweils andere Seite des Spielfelds. Durch geschicktes Nutzen dieses Features kann man die Gespenster täuschen. Auch das war damals ein Novum im Arcade-Game-Genre.

Meistern des Spiels

Pac-Man wurde eigentlich darauf ausgelegt, endlos zu laufen. Solange der Spieler mindestens ein Leben hat, sollte er ewig weiterspielen können. Dies wird jedoch durch einen Bug verhindert. Normalerweise werden pro Level höchstens sieben Früchte angezeigt. Erreicht der Levelzähler jedoch die Zahl 255, kommt es zu einem Speicherüberlauf und das Spiel versucht, 256 Früchte anzuzeigen. Das hat die Auswirkung, dass die halbe Spielfläche normal, die andere Hälfte jedoch völlig fehlerhaft dargestellt wird. Deshalb ist der Fehler auch als Split-Screen-Bug bekannt.

Unter diesen Gesichtspunkten ist es also doch möglich, Pac-Man durchzuspielen, wenn man die ersten 255 Levels besteht. Obwohl immer wieder Spieler behaupteten, sie wären in der Lage, das Split-Screen-Bug-Level zu bestehen, konnte dies vor laufender Kamera keiner von ihnen beweisen. Auch ein 1999 ausgesetztes Preisgeld konnte daran nichts ändern. Es wurde niemals abgerufen. Spieler messen sich seit Jahren daran, wer die ersten 255 Level in welcher Zeit und mit welcher Punktzahl schafft. 2009 schaffte es der sechste Mensch einen perfekten Score in knapp vier Stunden zu erreichen - also alle Punkte ohne den Verlust eines Lebens zu erspielen. Über 30 Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung des Spiels tragen Menschen noch immer Pac-Man-Meisterschaften aus.

Riesenerfolg

Bei der ursprünglichen Veröffentlichung in Japan konnte Pac-Man Kritiker nur mäßig begeistern. Spiele wie Space Invaders waren damals wesentlich beliebter. Der Erfolgskurs des Pac-Man startete erst so richtig mit der Veröffentlichung in Nordamerika, wo die Verkaufszahlen sowohl Namco und Midway als auch deren Konkurrenten völlig überraschten. Schließlich wurde Pac-Man zu einem der beliebtesten und populärsten Produkte der Videospielgeschichte mit großen Auswirkungen auch auf die Popkultur der letzten Jahrzehnte.

In den ersten eineinhalb Jahren wurden über 350000 Arcade-Automaten zu einem Stückpreis von ungefähr 2400 US-Dollar verkauft. Schon 1982 erhöhte sich diese Zahl auf über 400000 Automaten weltweit und ungefähr 7 Milliarden eingeworfenen Geldstücken. In den USA blühte außerdem der Markt mit Lizenzprodukten wie T-Shirts, Liedern und diversen bedruckten Gegenständen. 1982 spielten dort über 30 Millionen Menschen Pac-Man. Kein anderes Spiel hat bisher höhere Einnahmen erzielt und gilt auch als einflussreichstes Videospiel aller Zeiten.

Es begründete nicht nur das Genre der Labyrinthspiele sondern es zeigte auch, welches soziale und monetäre Potenzial in Videospielen steckt und steckte. Tatsächlich wurde das ursprüngliche Ziel erreicht, mehr Frauen zum Spielen zu bewegen und auch den Verkauf von Lizenzen zum Beispiel zum T-Shirt-Druck gab es vorher nicht.

Vorbild für viele andere Genres

Pac-Man hat den Grundstein für viele andere Spiele gelegt. Es war das erste Spiel, das Zwischensequenzen besaß. Es war außerdem das erste Spiel, in dem man sich statt Gegner immer frontal anzugreifen, vor ihnen verstecken musste. Spiele wie Metal Gear Solid, GTA oder die ersten 3D-Shooter wie Doom enthielten Elemente, die man in Pac-Man das erste Mal - wenn auch sehr abstrakt - gesehen hatte. Dinge wie begrenzte Anzahl an Leben, das Vorrücken in höhere Level und das Aufsammeln von Lebenspunkten gehörten heute wie selbstverständlich zur Mechanik vieler Spiele. Beim Erscheinen von Pac-Man kannten Spieler diese Eigenschaften noch nicht, was ein Grund für den grandiosen Erfolg des Titels ist.

Nachfolger von Pacman

Kaum ein anderes Spiel hat es geschafft, über 30 Jahre hinweg immer wieder veröffentlicht zu werden und nicht in Vergessenheit zu geraten. Wurde das Spiel ursprünglich für Spielhallenarcadeautomaten entwickelt, erschien es seitdem praktisch für jede wichtige Konsole und für jedes Betriebssystem. Selbst auf modernen Konsolen wie der PlayStation 4 kann man Pac-Man spielen. Dazu kommen hunderte von Pac-Man-Klonen, die ebenfalls sehr erfolgreich waren.

Die offiziellen Nachfolger der Firmen Namco und Midway heißen:

  • Ms.Pac-Man: Entspricht fast dem Originalspiel, enthielt aber die weibliche Ms. Pac-Man
  • Pac-Man Plus: Verbesserte Variante mit höherem Schwierigkeitsgrad und Unsichtbarkeits-Modus
  • Pac & Pal
  • Professor Pac-Man: Quiz-Game
  • Super Pac-Man: Abwandlung vom Originalspiel mit Schlüsseln
  • Pac-Land: Jump-and-Run-Spiel
  • Pac-Man Arrangement: Weitere Variante mit vielen Verbesserungen
  • Pac-Mania: 3D-Variante des Spiels
  • Jr. Pac-Man: Spielvariante mit größerem Spielfeld und Hindernissen

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